Nerekhta
Historischer Hintergrund
Der altrussische Teil von Nerekhta befand sich ursprünglich am rechten Ufer des Flusses Nerekhta (einem Nebenfluss der Solonitsa). Es wird angenommen, dass die Erschließung des linken Ufers im 16. Jahrhundert begann, aber die archäologische Expedition von Kostroma hat auch am linken Ufer die altrussische Schicht nachgewiesen. Es wurden Haushaltsgruben mit Gegenständen aus dem XII. bis XIV. Jahrhundert entdeckt (darunter ein Fragment eines Glasarmbands und der Boden eines Keramikgefäßes mit einer Markierung in Form eines Kreuzes, das in einen Kreis eingeschrieben ist). Auch das Vorhandensein einer späteren Kulturschicht wurde bestätigt.
Die erste Erwähnung von Nerekhta geht auf das Jahr 1214 zurück, als die Kinder von Fürst Wsewolod dem Großen Nest um die Stadt kämpften. Nerekhta wird auch 1362 im Leben von Pachomius von Nerekhta erwähnt, der drei Werst von der Stadt entfernt ein Kloster gründete (das 1764 aufgelöst und in eine Pfarrkirche umgewandelt wurde).
Im Jahr 1406 schenkte Großfürst Wassili I. Dmitrijewitsch seiner Frau Sofja Witowna Nerechta Wolost. Zu dieser Zeit gab es hier bereits Salzwerke.
Im Jahr 1462 schenkte Großfürst Wassili der Dunkle Nerechta mitsamt seinen Brauereien seiner Frau Maria Jaroslawna.
Um 1609 wurde Nerekhta niedergebrannt und verwüstet; laut einer Bestandsaufnahme von 1627 stand die Hälfte der Wohnungen leer und die Kochhäuser waren verlassen.
Der Salzabbau wurde im 18. Jahrhundert endgültig eingestellt. Bis 1778 war Nerekhta ein Vorort des Bezirks Kostroma und wurde dann zur Bezirksstadt. Laut einer Bestandsaufnahme aus dem Jahr 1764 gab es in Nerechta reiche Kaufleute und wohlhabende Handwerker; die Einwohner betrieben erfolgreich Gemüseanbau; es gab drei Messen und Wochenmärkte.
Wetter
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